Das ist der typische Nutzer der sozialen Netzwerke

Wer hätte dies für möglich gehalten? Der typische Nutzer der sozialen Netzwerke ist weiblich, zwischen 14 und 29 Jahre alt und lebt in Rheinland Pfalz. Der Heimat unseres Altbundeskanzlers Kohl. So jedenfalls wird es in einer Studie veröffentlich, die eine Beratungsgesellschaft zusammen mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung herausgegebenen hat.

Eigentlich sehr interessant für alle die zukünftig einen Teil der Online Werbung in Social Media Bereiche investieren wollen. Wer also jüngere Frauen als Zielgruppe hat, ist dort sicher gut aufgehoben. Wie gesagt wurde auch die Region beleuchtet und da lässt sich diese Zielgruppe am besten in Rheinland Pfalz ansprechen, weniger in Meck-Pomm oder Sachsen.

Die regionale Verteilung ist interessant

Nimmt man ganz Deutschland, so nutzen lt. der o.g. Studie 64 Prozent Internetnutzer auch die sozialen Netzwerke. Weitere fast 8 Prozent wollen dies in Zukunft tun. Allerdings gibt es auch fast 30 Prozent die sich diesem Trend völlig verweigern.

Auch innerhalb der deutschen Bundesländer gibt es Unterschiede. In Rheinland Pfalz waren es 73 Prozent, auch lag Baden Württemberg mit 70 Prozent recht hoch. Den geringsten Anteil hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 52 Prozent.

Weiblich und jung – aber lieber privat

Von den 14 bis 29 jährigen weiblichen Nutzern sind es 86 Prozent die die sozialen Netzwerke nutzen. Das halten wir für extrem viel und erstaunlich. Am meisten Vertrauen wird den privaten Kontakten geschenkt und auch den Empfehlungen die von dort kommen.

67 Prozent der Befragten Teilnehmer der Studie schätzen und nutzen private Empfehlungen. Und fast 25 Prozent hat auf Grundlage einer solchen Empfehlung bereits etwas online gekauft. Noch aufgeschlossener hier, ist wiederum die Gruppe der oben bereits genannten 24 bis 29 jährigen weiblichen Nutzer, hier haben schon mehr als 30 Prozent etwas online gekauft, immer basierend auf einer privaten Empfehlung.

Werbeeinblendungen wir weniger vertraut, waren es bei der privaten Empfehlung noch 67 Prozent, sind es bei kommerziellen Angeboten nur noch knapp 40 Prozent und mehr als 45 Prozent die ein noch mehr Misstrauen haben.

Als Werbetreibende können wir erkennen, dass sich die Social Media Nutzer mehr oder weniger von Werbeeinblendungen genervt fühlen und diese ignorieren. Obwohl mehr als jeder fünfte, also 21 Prozent bereits etwas online gekauft haben, animiert von einer Werbeeinblendung.

Solange die Kaufergebnisse bei Social Media weiterhin so schlecht bleiben, wird sich vermutlich Google noch mehr über AdWords Kunden freuen. Da sehen die Zahlen nämlich anders aus.

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