Pinguin Update

Das erste Pinguin (Penguin) Update wurde von Google am 24. April 2012 „ausgerollt“ und zwar für alle Sprachen gleichzeitig. Anscheinend stellt dies für Google keine Hindernisse dar, was allerdings auch zu denken geben sollte. Man kann annehmen das dabei „der Pinguin erst mal quer Beet geschossen hat.“

Hier auf dieser Seite http://insidesearch.blogspot.de/2012/04/another-step-to-reward-high-quality.html berichtet Google darüber. Von diesem Update waren ca. 3 Prozent der Suchanfragen betroffen. Vermutlich hat dieses Update so viel Wirbel erzeugt, weil sehr viel so genannter „Money Keywords“ betroffen sind.

Dadurch fühlen sich natürlich viele Webseiten Betreiber zu Unrecht von Google getroffen und wissen derzeit kaum einen Rat, wie weiter vorgegangen werden soll. Ich persönlich glaube, dass Google hier sehr gute Arbeit geleistet hat. Von mir waren nur Seiten vom Pinguin Update betroffen, die es auch verdient hatten. Und wenn wir alle ehrlich sind, wird es bei vielen von Ihnen so sein. Etwas Unerlaubtes haben wir alle schon mal getan, in der Hoffnung, dass wir nicht auffallen. Natürlich gab es auch den ein oder anderen Kollateralschaden, aber das dürfte bei einem solch großen Update auch völlig normal sein und sich später wieder relativieren.

Welche Punkte könnte Google beim Pinguin Update berücksichtigt haben?

  1. ganz sicher: Webspam, sehr zielgerichtet wollte Google dagegen vorgehen
  2. ganz sicher: wurden auch viele Domains zu Unrecht betroffen. Daher sollte man sich mit „Überaktionismus“ zurück halten. Nicht plötzlich alle Links kündigen.
  3. ganz bestimmt: Kauflinks (von schlechten unpassenden Seiten) – für uns einer der wichtigsten Faktoren
  4. ganz bestimmt: sich zu oft wiederholende Linktexte (Ankertexte)
  5. ganz bestimmt: eine Überoptimierung mit Money Keywords

Als eher unwahrscheinlich anzunehmen ist, dass Links aus den klassischen Webkatalogen (dmoz.org) oder von Social Bookmarks einen Schaden angerichtet haben.

Die Frage ist natürlich: „Wie sollte man vorgehen, wenn man betroffen ist?“

Was wir bei diesem Pinguin Update sehr deutlich sehen können, ist, dass Seiten an Rankings verloren haben, die „überoptimiert“ sind. Und natürlich Seiten, die es mit allem übertrieben haben, also nicht nur mit „schlechtem Linkbuilding„, nein auch mit sämtlichen anderen SPAM Methoden usw.

Google versucht jetzt natürlich durch das Versenden von Mails, die Webseitenbetreiber dazu zu bringen, unnatürliche Links zu entfernen. Also gekaufte und/oder gemietete Links. Und hier kommt jetzt die Problematik! Wir wissen alle, dass gekaufte Links, also Links die man zu einem Einmalbetrag bezahlt und die dann gesetzt werden, von schlechter Qualität sind. Das ist allgemein bekannt, wird aber von einer Vielzahl unseriöser SEO´s immer noch so durchgeführt. Meist ausgelöst durch den Druck des Kunden, der es einfach nicht versteht. Für einen SEO Kunden ist ein Link einfach nur ein Link. Ein kostengünstiger Link ist ein Link zum Einmalpreis, ein gemieteter Link ist ein kostenintensiver Link , den der SEO Kunde meist nicht haben will, weil er mit einer langen Laufzeit daran gebunden ist. Das will der Kunde nicht. Und hier kommt ein weiteres Problem. Fast alle SEO Unternehmen machen es sich leicht und um den Kunden nicht zu verärgern, werden fleisig Links zu Einmalbetrag gekauft. Das ist eigentlich wie das langsame Schaufeln eines Grabes. Google ist jetzt mit dem Pinguin Update gekommen und hat „den Deckel zu gemacht„, also die letzte Erde auf das Grab geschaufelt. Tot ist die Domain.

Und wen trifft jetzt eine Schuld? Natürlich Beide, der SEO Kunde, immer vorausgesetzt er wurde von Anfang an seriös beraten, dann hätte die SEO Agentur ihm nie zu dem Kauf zum Einmalbetrag von Links raten dürfen. Und natürlich hauptsächlich liegt die Schuld bei der SEO Agentur, die den Kunden hätte besser informieren müssen.

Man hätte dem Kunden sagen müssen, dass bei Links zu einem Einmalbetrag von einer Domain mit einer hohen Anzahl von ausgehenden Links zu allen möglichen auch nicht themenrelevanten Seiten gesetzt werden. Manchmal sogar mehrere Hundert ausgehende Links von einer Domain. Das ist für den Betreiber der Domain auch wichtig, sonst lässt sich eine Domain nicht wirtschaftlich betreiben. Aber der Wert eines solchen Links liegt bei NULL, geht in den Minusbereich, diese Links sind nichts wert, außer dass sie für den Käufer billig erscheinen.

Gute Links kommen von Domains, von denen man Links mieten kann, zu einem monatlichen Betrag und auch nur dauerhaft und langfristig. Eine häufige Linkfluktuation ist ebenso schädlich und darf nicht vorkommen. Bei unseren Mietlinks ist es so, dass von einer Domain sehr sehr wenige Links, oft weniger als 10 Links vermietet werden. Und jetzt lässt sich auch schon sehr einfach erkennen, welcher einzelne Link wertvoller ist. Der 287. Link von einer „Linkverkauf-Domain“?, oder der 2. Link von einer „Linkvermiet-Domain?“

Der Author dieses Beitrages meint, dass schlechter Linkverkauf oft gleich zu setzen ist mit Menschen die man als „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ bezeichnet. Das hat nichts mit seriösem SEO zu tun!

Links müssen von Domains kommen, die einen Link mehr oder weniger freiwillig (gegen eine monatliche Gebühr) zu einer Domain setzen, weil diese Domain (hier: die Kunden Domain) gute, interessante und ansprechende Inhalte liefert. Weil es tolle, aktuelle und informative Texte zu lesen gibt und Fotos zu sehen sind. Solche Links, auch wenn man dafür eine monatliche Gebühr bezahlt, sind glaubwürdige Links und googlefreundliche Links! Wie man seinen Text verfassen sollte, beschreibt Google sehr genau auf dieser Seite: http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=66361

Google sagt in seinen Richtlinien für Webmaster (http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=35769#1), dass Sie nachdem Sie eine Webseite erstellt haben, dafür sorgen sollen, dass andere themenrelevante Seiten auf Ihre Seite verweisen. Und, dass Sie ansprechende Inhalte schaffen sollen, damit ein solcher Link gerechtfertigt ist.

Google kann nicht erkennen, ob ein Link  freiwillig und kostenlos oder freiwillig gegen eine monatliche Gebühr gesetzt wurde. Dafür müsste Google hellseherische Fähigkeiten haben, aber das hat Google nun tatsächlich nicht!

Aber Google erkennt, wenn unnatürlich viele ausgehende Links von einer Seite kommen und dann liegt natürlich der Verdacht sehr nah, dass hier mit Geld nachgeholfen wurde. Und genau das möchte Google nicht!

Jetzt aber zurück zu dem, was getan werden kann um diese möglicherweise vorhandenen schlechten Links zu eliminieren. Der falscheste Weg wäre, sofort damit anzufangen, diese Links entfernen zu lassen. Dadurch würde sofort wieder das Google System greifen und Sie würden quasi zugeben etwas illegales in der Vergangenheit getan zu haben.

Unser Rat! der sich bisher schon zig Mal bewahrheitet hat: Bauen Sie weiter Links auf, das wird vermutlich der richtige Weg sein! Und zwar bauen Sie Qualitätslinks auf. Links von Trustseiten, von Seiten mit hochwertigem Inhalt usw. Aber gehen Sie beim Aufbau solcher Links behutsam vor! Irgendwann werden diese Qualitätslinks die schlechten Links ausgleichen und es wird wieder ein vernünftiges Verhältnis hergestellt. Wir sind der Meinung, dass die High-Quality-Links die Low-Quality-Links neutralisieren können!

Kurz noch zum Abschluss: Auch wir verkaufen Links zum Einmalbetrag, im Rahmen des Linkbuilding, aber diese Links haben auch eine entsprechende Qualität!

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